Oh(r) weh:

Mittelohrentzündung

Die akute Mittelohrentzündung (medizinischer Fachbegriff: Otitis media) ist eine Entzündung der Schleimhäute im Mittelohr. Sie kann u. a. plötzliche, starke Ohrenschmerzen zusammen mit Druckgefühl, Hörstörungen, Fieber und anderen Symptomen verursachen.

Sie tritt meist als Folge einer viralen oder bakteriellen Infektion der oberen Atemwege auf. Oft ist es eine Erkältung, z. B. ein von Viren ausgelöster Schnupfen. Begünstigt durch die Anatomie des kindlichen Ohrs verlagert sich das Krankheitsgeschehen ins Mittelohr.

Die Mittelohrentzündung ist eine der häufigsten Kinderkrankheiten und betrifft vor allem Kinder zwischen dem 6. und 18. Lebensmonat. Aber auch ältere Kinder und Erwachsene können erkranken.

In den ersten drei Lebensjahren leiden ca. 63,6 % aller Kinder mindestens einmal unter einer Otitis media. Viele Kinder erkranken sogar mehrmals: Laut LISA-Studie durchschnittlich 2,2-mal während der ersten 2 Lebensjahre.

In etwa 80–85 % der Fälle bessern sich die Symptome innerhalb der ersten 2–3 Tage und in 90 % der Fälle nach 4–7 Tagen.1

1 Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V.: Ohrenschmerzen. Aktualisierte Fassung 2014, S. 7-8.

Die Ursache

Die Entzündung im Mittelohr

Symptome & Verlauf

Woran man eine Mittelohrentzündung erkennt

Die Behandlung

Häufig ist ein Antibiotikum nicht notwendig